Unser Kampf gegen Russische Bürokratie.

Die Verwaltung des Tierheimes.

2012 fand eine öffentliche Ausschreibung für die Verwaltung des Tierheimes 2013 statt.
OOO "Finansist" gewann diese Ausschreibung.
Die Verwaltungsgesellschaft "Aljans" reichte zusammen mit dem ehemaligen Leiter des Tierheimes (2009-2012) M. Grischkow eine Klage beim Föderalen Antimonopoldienst (russ. Abk. FAS) ein, damit dieser OOO "Finansist" prüft und somit kein Vertrag zwischen dem Staat und OOO "Finansist" zustande kommt.
UK "Aljans" möchte selbst das Tierheim weiter leiten, um einen Teil des Geldes, das sie für die Finanzierung des Tierheimes erhalten, einzustecken.
Während der Prüfung der Ausschreibung durch den FAS im Dezember waren die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Tierheimes sehr beunruhigt dass durch die bürokratischen Verzögerungen die Tiere für einen Monat ohne Futter und Wasser bleiben würden. Der FAS kam aber den Helfern entgegen und führte die Prüfung der Unterlagen sehr zügig durch.
Im Ergebnis durfte ab dem 1. Januar 2013
OOO "Finansist" die Verwaltung des Tierheimes übernehmen. Hurra!

Ab dem 1. Januar dürfen die ehrenamtlichen Mitarbeiter in das Tierheim kommen ohne Angst zu haben. Die Erlaubnis das Tierheim zu besuchen, >>



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Ab dem 1. Januar 2013 dürfen die ehrenamtlichen Mitarbeiter auch in den stationären Bereich des Tierheimes. Zum ersten Mal sahen sie, Was (!!!) hinter geschlossenen Türen geschah. Alle waren einfach nur schockiert. In den letzten vier Jahren, in denen OOO "Mir schiwotnych" (GmbH "Tierwelt") und UK "Aljans" das Tierheim verwalteten, hatten sich alle an die alten und kranken Tieren in den Zwingern gewöhnt.
Die Helfer versuchten diese Tiere aus dem Tierheim herauszuholen und somit zu retten. Keiner wusste aber, was in dem stationären Bereich passierte, da dort keine ehrenamtlichen Helfer hineindurften. Und folgendes hat sich dort zugetragen: Kranke Tiere waren in kleinen stickigen und stinkenden Räumen untergebracht, wo sie lebend faulten. Den Helfern wurde aber immer versichert, dass diese Tiere gut medizinisch versorgt seien. Viele Tiere verschwanden einfach in dieser Zeit und die Administration gab keine Information heraus, was mit ihnen passiert war. Jetzt ist klar, dass die Hunde einfach verhungerten oder an ihren Krankheiten verstarben. Tierärzte, die mit der neuen Leitung kamen, konnten einige Hunde, die sich im stationären Bereich befanden, retten. Innerhalb von 3 Tagen gelang es ihnen, das weitere Faulen der Wunden zu stoppen. Alle Tiere befinden sich zurzeit auf dem Weg der Besserung, obwohl es noch zur vollen Genesung Zeit braucht.
Am Tag der Übergabe des Tierheimes an das neue Unternehmen hatten Grischkow & Co alle Daten der 2500 Tiere sowie die medizinischen Akten der kranken Tiere aus dem stationären Bereich mitgenommen.
 
 
 
 
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Täglich schreibt jemand Briefe im Namen der empörten Steuerzahler an verschiedene Behörden mit Beschwerden über OOO "Finansist". Diese Betrüger unterschreiben diese Briefe mit den Namen der ehrenamtlichen Mitarbeiter des Tierheimes. Die neue Leitung wird bei ihrer Arbeit durch verschiedene Prüfer behindert. Alle Probleme, die die alte Leitung verursacht hat, werden nun auf sie geschoben. "Jemand" möchte auch in Zukunft sich das Geld für das Tierheim in die eigene Tasche stecken. Wenn OOO "Finansist" diesen Druck nicht standhält und das Tierheim nicht mehr leiten möchte, dann kehrt die Hölle, in der die Tiere vier Jahre lebten, zurück. Das einzige Unternehmen, das die Tiere mag und sich um die kümmert, wird von allen Seiten angegriffen.
Warum passiert so etwas? Als das Tierheim von Betrügern geleitetet wurde, die das Geld veruntreuten, interessierte das niemanden.

Wir möchten uns bei allen bedanken, die uns und unsere Tiere all diese Jahre unterstützt haben.
Bitte unterstützt uns weiter, denn ohne eure Hilfe und moralische Unterstützung wird es für uns schwer, die Tiere weiter zu retten.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Tierheimes.

http://vao-priut.org
 
 
 
 
 
 
 

 

>>> hätte sonst jeder Zeit wieder entzogen werden können, wie es unter der alten Leitung der Fall war. Alle Tiere haben genug Futter und Wasser, selbst die unterernährten Tiere sehen wieder normal aus. Und das innerhalb eines Monats!
Die ehemalige Tierheimleitung erklärte die schlimmen Zustände der Hunde mit den angeblichen "Krankheiten" der Tiere: In Wirklichkeit aber, bekamen sie einfach nicht genügend Futter.
Wir möchten ein bisschen die Situation im Tierheim während der vergangenen vier Jahre schildern. Die Tierheimleitung wollte mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern nicht kooperieren und erschwerte ihnen die Arbeit. Man erteilte sehr schnell für jede Kleinigkeit Hausverbote. Helfer durften kein Futter ins Tierheim mitbringen, mussten dabei aber zusehen, wie die Tiere dort hungerten. Die Angestellten des Tierheimes hatten keine Ahnung von Tieren und mochten sie auch nicht. Die Zwinger waren immer dreckig und einige Hunde hatten Verletzungen, weil sie von den Angestellten mit den Schaufeln geschlagen wurden. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter haben all dies still angesehen aus Angst, dass falls sie sich beschwerten, nicht mehr ins Tierheim hineingelassen werden. Die ehemalige Leitung nahm von den Helfern auch keine Medikamente für kranke Tiere an, leistete aber selbst auch keine Hilfe für die Tiere. Erst jetzt wurde es klar warum.        weiter lesen >>>




Als die neue Leitung das Tierheim übernahm, entdeckten sie zusammen mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern einen geschlossenen Raum, in dem Hunde saßen, die die alte Leitung einfach vergessen hatte.
Bis zum 01.01.2013 säuberte die alte Leitung die Zwinger nicht. Die Tiere saßen in eigenem Kot und Urin. Um den alten Dreck wegzuräumen, benötigte die neue Leitung zusammen mit den Helfern mehrere Tage….
Nach einem Monat hatte die neue Leitung enorm viel geleistet. Zum ersten Mal seit 2008 sind alle Tiere satt, haben Stroh, um sich in den kalten Tagen zu wärmen, und bekommen medizinische Hilfe.
Natürlich kann man viele Tiere nicht mehr retten, sehr viele Hunde haben Behinderungen davon getragen. Sie haben Verletzungen, Knochenbrüche und chronische Krankheiten als Folge ständigen Hunger, Kälte und Dreck. Manche sind erblindet, bei anderen faulen die Nähte nach der „Sterilisation“. Probleme dieser Art haben hunderte Hunde im Tierheim.
Zurzeit kehrt langsam ein normaler Arbeitsbetrieb im Tierheim ein. Die neue Leitung liebt die Tiere und kümmert sich um sie. Die Beweise dafür sehen die Helfer täglich. Sie sind endlich mal erleichtert, dass die Hölle, die vier Jahre dauerte, nun zu Ende ist. Diese Situation passt aber denjenigen nicht, die das Geld für die Tiere lieber für sich behalten wollten. Regelmäßig besuchen verschiedene Behörden, wie zum Beispiel der Föderale Migrationsdienst, der Föderale Dienst für den Verbraucherschutz usw., das Tierheim. Und das alles im ersten Monat!      weiter lesen >>>